42. internationales Cabriotreffen am
Faaker See vom 17. bis 21. Mai 2024

Die Cabrio-Freunde Faak zusammen mit vielen weiteren Teilnehmern des Cabriotreffens 2024 am Faaker See


       

       


Rückblende

Wir erinnern uns:

2023 erlebte das Cabriotreffen am Faaker See einen Neustart, denn es fand zum ersten Mal unter der Regie von Brigitte und Werner statt. Summa summarum war es eine sehr gelungene Veranstaltung, das bewiesen die hohen Zustimmungswerte in der am Ende des Treffens durchgeführten Meinungsumfrage. Außerdem hatten die Cabrio-Freunde Faak am Ende des letztjährigen Treffens einen Mitgliederzuwachs von 14 Cabriofahrern zu verzeichnen.

Große Frage also für 2024: War dieser Erfolg eine Eintagsfliege, oder würde es gelingen, während des diesjährigen Treffens eine ähnlich gute Stimmung aufrecht zu erhalten wie im letzten Jahr, mit allen positiven Nebeneffekten?

1 Jahr später...

Werner und Brigitte hatten mit den Planungen für 2024 schon nach Abschluss der Ausgabe 2023 begonnen. Nach der Veröffentlichung des Programms für 2024 auf unserer Homepage Ende Januar und einer dazugehörenden Mail an unsere Mitglieder und Interessenten trafen die ersten Anmeldungen in rasantem Tempo ein. Bald war klar, dass es zu einer deutlich höheren Beteiligung von Cabriofahrern als 2023 kommen würde und sich die für Mittagessen und Abendessen gewählten Gastronomiebetriebe auf eine höhere Anzahl von Gästen einstellen müssten.

Ein sensationelles Detail am Rande: Alle Cabriofahrer, die Brigitte und Werner seit Beginn ihrer Amtszeit aufgenommen hatten, waren für das Cabriotreffen 2024 angemeldet!! Vor einer derartigen Aktivität unserer Neumitglieder können wir nur den Hut ziehen und sind ganz sicher, dass uns andere Clubs darum beneiden. Das war ganz großes Kino, und wir bedanken uns sehr herzlich bei den Betreffenden.

So kam es, dass von den insgesamt 41 tatsächlich teilnehmenden Cabrioteams 24 aus den Reihen des CFF kamen, eine Rekordbeteiligung seit sehr langer Zeit, auf die alle stolz sein dürfen, die dazu beigetragen haben. Dabei sind unsere diesjährigen Neumitglieder noch nicht mitgezählt!

Auch die zahlreich vertretenen Teams der Cabrios on Tour, von denen viele gleichzeitig Mitglieder beim CFF sind, trugen wie schon im letzten Jahr entscheidend dazu bei, dass das Treffen wieder ein Erfolg wurde. Alle nicht organisierten Cabriofahrer fühlten sich ebenfalls sehr wohl bei diesem Treffen, weil sie herzlich aufgenommen und schnell in die Gemeinschaft der Cabriofahrer integriert wurden. Fast alle, die zum ersten Mal dabei waren, wollen auch 2025 wieder kommen.

Einige, die von den Aktionen und der positiven Grundstimmung in unserem Club besonders angetan waren, entschlossen sich auch dieses Jahr recht spontan dazu, bei uns Mitglied zu werden. Wir freuen uns sehr über den Zuwachs und begrüßen ganz herzlich 14 neue Mitglieder bei den Cabrio-Freunden Faak (in der Reihenfolge des Eintritts in unseren Club):


Hartmut

Heike

Frank

Hilla

Reini

Helga

Frank

Michael

Ingeborg

Udo

Ingrid

Kathi

Andrea

Wolf


Zeitiges Gruppenfoto der ganz schnellen "Neuen", noch nicht alle da...

Der Mitgliederzuwachs in unserem Club ist ein sicheres Anzeichen dafür, dass die Cabriobewegung lebt und dass unter den aktiven Cabriofahrern nach wie vor großes Interesse an gemeinsamen Ausfahrten und Zusammenkünften besteht. Unsere neuen Mitglieder trugen während des Treffens entscheidend zur guten Stimmung bei allen Programmpunkten bei und haben auf Anhieb bewiesen, dass sie eine echte Bereicherung für den CFF sind!


       

       


Donnerstag, 16. Mai 2024

Wie schon seit vielen Jahren versammelten sich die Cabriofahrer auch 2024 wieder am Getränkestand auf dem Kärntner Bauernmarkt in Faak am See. Brigitte und Werner konnten aus beruflichen Gründen erst etwas später auf dem Bauernmarkt eintreffen, wurden jedoch von Ulli und Hans sowie Alf und Sonja kompetent vertreten. Diese begrüßten die ankommenden Cabriofahrer herzlich und sorgten für ein spontanes Wohlfühlen auch derer, welche zum ersten Mal dabei waren. Ein CFF-Wimpel in grün-weiß erleichterte dabei allen "Neuen" die Orientierung.

Ganz so ausgelassen wie 2023 war die Stimmung jedoch nicht, denn das Wetter wollte nicht so recht mitspielen. Es goss aus Kübeln, aber bevor sich dadurch die Stimmung eintrüben konnte, verlegten wir unseren Aufenthaltsort in den Barbereich des Arneitz Village. Dort wurden wir wie immer sehr herzlich willkommen geheißen von Familie Pressinger, die das Arneitz Village betreibt und seit jeher ein offenes Ohr für die Belange von uns Cabriofahrern hat.

So fand der erste Abend des Treffens trotz des Regens einen gelungenen Abschluss. Auch die "Neuen" fühlten sich wohl und lauschten den Geschichten, die "gestandene" Faak-Fahrer von früheren Treffen erzählten. Alle waren gespannt, wie sich das Wetter weiter entwickeln würde, denn vor Beginn des Treffens waren die Vorhersagen alles andere als positiv. Die Einheimischen waren jedoch alle davon überzeugt, dass es zu einer Wetterbesserung kommen würde. Sollten sie recht behalten?

Wie auch immer: Schon im Vorfeld der Veranstaltung brachte es ein Teilnehmer auf den Punkt: "Wir fahren auch bei schlechtem Wetter, und außerdem sind wir nicht nur wegen der Ausfahrten hier, sondern auch, um uns wiederzusehen und Spaß zu haben!" Recht hat er!


       

       


Freitag, 17. Mai 2024

Traditionell starteten und endeten alle Ausfahrten während des Cabriotreffens wieder auf dem großen Parkplatz gegenüber dem Arneitz Village. Auch der "zweite Morgenkaffee" an den Tagen Freitag bis Sonntag hat schon eine lange Tradition, und wie immer sorgte Hans Pressinger, der Chef des Arneitz Village, großzügigerweise dafür, dass sich alle Teilnehmer vor den Ausfahrten hier nochmal stärken konnten und Werner für seine Moderation auf Mikrofon und Tonanlage zurückgreifen durfte. Dafür bedankte sich Werner bei Familie Pressinger mit einem Weinpräsent aus seiner Heimat.

Werner begrüßte die zu diesem Zeitpunkt bereits eingetroffenen Teilnehmer und stellte das Tagesprogramm vor. Brigitte hatte dagegen den Part der Organisationschefin übernommen und waltete, tatkräftig unterstützt von Sonja und Margit, über verschiedene Listen, die Begrüßungsgeschenke, die eigens für das Treffen angefertigten Namensschilder und das "Spendenkässle" des CFF. Ulli kümmerte sich um den Kaffeeausschank und Hans und Alf sorgten auf dem Parkplatz dafür, dass alle Teams den Weg zu Brigitte und ihren Assistentinnen fanden, um dort alle bereitgelegten Utensilien zu erhalten und die notwendigen Informationen abzuliefern. Kurzum: ab 9:30 Uhr herrschte beim Arneitz Village ein reges Treiben!

Da im Vorfeld des Treffens von den ursprünglich angemeldeten Teams leider 3 aus gesundheitlichen Gründen absagen mussten, bestand vor Ort noch eine Möglichkeit zum Nachrücken, welche von 3 weiteren Teams auch genutzt wurde. Insofern entsprachen die vorab an die Gastronomiebetriebe gemeldeten Zahlen auch ziemlich genau den tatsächlichen.

Alle Teams erhielten als Begrüßungsgeschenke ein Klemmbrett und einen Kugelschreiber, beides mit CFF-Logo. Insofern war man ideal für die Verwendung der Roadbooks gewappnet, welche die Teilnehmer bereits vor Beginn des Treffens per Mail erhalten hatten. Die erstmals verwendeten Namensschilder trugen erheblich dazu bei, sich die Namen der anderen Teilnehmer schnell zu merken. Dieser Aspekt war allen einsichtig; fast alle trugen die Namensschilder folglich im kompletten Verlauf des Treffens, das war große Klasse!

Wie im vergangenen Jahr starteten wir wieder in überschaubaren Gruppen mit durchschnittlich etwa 7 Fahrzeugen in einem Abstand von 5 Minuten. Im Vorjahr hatten wir diese auf Grund behördlicher Vorgaben notwendige Vorgehensweise noch als Verlegenheitslösung betrachtet, aber sie hatte sich als echter Pluspunkt erwiesen. Die kleinen Fahrzeuggruppen erlaubten auch das Befahren von engen Sträßchen, auf denen man sich eine Kolonne von über 40 Fahrzeugen nur schwerlich vorstellen kann.

Sicherlich wurden wir durch diese Entzerrung auch von der ortsansässigen Bevölkerung positiver wahrgenommen, als wenn wir alle gleichzeitig unterwegs gewesen wären. Manch anerkennendes Nicken, der eine oder andere nach oben gereckte Daumen oder sogar Applaus für unsere Fahrzeuge legen dies nahe.

Die Fahrzeuggruppen wurden wieder, wie schon 2023, von erfahrenen "Tourguides" angeführt. Hans, Alf, Holger, Wolfgang und Werner erledigten ihre Aufgabe souverän und führten ihre Teams mit Hilfe der Roadbooks sicher zu den Mittagszielen und auch wieder zurück zum Faaker See. Das Fahren in kleinen Gruppen trug beträchtlich zur Fahrfreude auf den Ausfahrten bei und hat sich erneut bewährt.

Der Start zur ersten Ausfahrt des diesjährigen Treffens erfolgte planmäßig um 10:30 Uhr, nachdem zuvor ohne große Mühe alle Teilnehmer in die 5 Kleingruppen eingeteilt waren. Ziel war der Klopeiner See, wobei auf der Fahrt dahin natürlich die eine oder andere "Schleife" in die Route eingearbeitet worden war. Zunächst folgten wir der Rosental-Bundesstraße, verließen diese jedoch in Ferlach und folgten anschließend einsamen Sträßchen Richtung Eisenkappel.

Dabei ging es über den Schaida-Sattel, einen 1069 Meter hohen Pass, der trotz seiner geringen Höhe durchaus Ansprüche an das Fahrkönnen der Piloten stellte. Das Wetter war während der Hinfahrt zum Mittagsziel noch recht launisch, so dass wir weder permanent offen fahren noch den Zauber der Landschaft in vollen Zügen genießen konnten. Aber man konnte erahnen, wie reizvoll und teilweise spektakulär der Streckenverlauf bei gutem Wetter ist.

Zum Mittagessen kehrten wir im Katschnighof direkt am Klopeiner See ein, der nur für uns als geschlossene Gesellschaft geöffnet hatte. Einige von uns ließen sich auf der Freiterrasse in der Nähe des Eingangs nieder, andere wählten den Speisesaal, von dem man eine sehr schöne Aussicht auf den See und auf unsere Cabrios auf dem darunter liegenden Gelände des zum Restaurant gehörenden Campingplatzes hatte. Vom Speisesaal aus konnten wir so eine erkleckliche Anzahl von schönen Fotos unserer vierrädrigen Schätzchen schießen.

Für die Rückfahrt ab 14:30 Uhr war nur eine Strecke von ca. 70 Kilometern veranschlagt, aber diese hatten es in sich. Über schmale Sträßchen führte die Route an vielen Highlights vorbei oder war sogar selbst ein solches, z.B. der Abschnitt über eine Almwiese steil bergauf zur "Lebensalm". Das war ein typisches "Wernersträßle", benannt nach dem aktuellen Präsidenten des CFF. Dabei handelt es sich um etwas engere, fahrerisch meist anspruchsvolle und/oder landschaftlich besonders idyllische Streckenabschnitte.

Auch die Aussicht von hoch oben auf die Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt war ein Höhepunkt dieser Tour. Fast am Ziel überraschte sie die Teilnehmer noch mit einer Fahrt über eine Draubrücke, der man es spontan gar nicht zugetraut hätte, dass die für den PKW-Verkehr geöffnet sein könnte. Die Rückfahrt bereitete uns richtig Freude, denn es hatte aufgehört zu regnen, so dass wir unsere Cabrios standesgemäß offen bewegen konnten.

Wie schon im letzten Jahr trafen wir uns zum Abendessen im Gasthof Rausch in Unterferlach. Auch dieser Gasthof hatte für uns seine reguläre Öffnungszeit um einen Tag vorgezogen, wofür wir sehr dankbar sind. Unsere Cabrios durften wir auf einer Wiese vor dem Restaurant abstellen; im milden Abendlicht entstanden hier einige gelungene Fotos. Die Stimmung an diesem Abend war wieder ausgesprochen gut; man schwelgte in Erinnerungen und war neugierig darauf, bisher unbekannte Teilnehmer kennenzulernen. Und natürlich fieberten alle schon den kommenden Tagen entgegen, für die besseres Wetter vorhergesagt war.

Erstaunlich, um nicht zu sagen sensationell: Bereits an diesem ersten gemeinsamen Zusammentreffen aller Teilnehmer sprachen uns die ersten Interessenten wegen einer Mitgliedschaft bei den CabrioFreunden Faak an. Darüber freuen wir uns sehr und werten es als einen großen Vertrauensbeweis gegenüber unserem Club und uns (Brigitte und Werner) als dessen Präsidententeam. Da das Wetter und die Uhrzeit für Fotoaufnahmen perfekt waren, wurden die 7 Neumitglieder von diesem Tag auch gleich abgelichtet. Unser Webmaster Hans hat, fix wie immer, die Porträtfotos bereits auf der Mitgliederseite unserer Homepage eingestellt.


       

       


Samstag, 18. Mai 2024

Die Wetterprognose sollte sich im positiven Sinne bewahrheiten. Nach der üblichen kurzen Ansprache von Werner und dem "zweiten Morgenkaffee" ging es ab 10:30 Uhr los Richtung Lienz. Dieses Ziel war erst recht kurz vor Beginn des Treffens ins Programm aufgenommen worden, weil im ursprünglich favorisierten Oberdrauburg die Gastronomie leider nur noch ein Schatten früherer Glanzzeiten ist. Im Nachhinein erwies sich die Entscheidung für Lienz als Glücksgriff.

Wir fuhren dorthin über die Gailtal-Bundesstraße bis Kötschach-Mauthen und von dort über den Gailbergsattel bis Oberdrauburg. Ab dort ging es über eine Nebenstrecke direkt zum Parkplatz in Lienz, von dem man durch eine Unterführung schnell die Altstadt erreichen konnte. Im Vergleich mit der Tour des Vortages hatte die heutige einen komplett anderen Charakter, denn überwiegend ging es bei der Hin- und Rückfahrt über zügig zu befahrende Bundesstraßen. Damit die gewünschte Fahrfreude nicht ausbleibt, durfte allerdings auf den Pässen zwischen Gailtal und oberem Drautal auch ein bisschen ausgiebiger am Lenkrad gekurbelt werden.

Lienz ist die Hauptstadt von Osttirol, hat sich jedoch trotz seiner Funktion als zentraler Ort dieses Landstrichs seinen charmanten, kleinstädtischen Charakter bewahrt. Da wir samstags dort waren, hatten auch die Geschäfte geöffnet, und so wurden besonders einige unserer weiblichen Teilnehmer dort fündig, wie z.B. "Snoopja" (Sonja) und "Snoopritte" (Brigitte). Die beiden originellen Wortschöpfungen stammen übrigens von Stefan!

Gastronomisch konnte Lienz ebenfalls fast alle Wünsche der Teilnehmer erfüllen, lediglich einen Kaiserschmarrn suchte man auf den Speisekarten leider vergeblich. Einkehren konnte hier jeder wie und wo er wollte; wie schon im Vorjahr in Friesach erhielten wir zu dieser Idee nahezu ausschließlich positive Rückmeldungen.

Auf der Rückfahrt wartete mit dem Kreuzbergsattel zwischen Greifenburg und Hermagor noch eine fahrerische Herausforderung auf uns, die einige sehr gerne annahmen. Die kurvenreiche Serpentinenstrecke verführte förmlich dazu, hier mal etwas "sportlicher" unterwegs zu sein - selbstverständlich im Rahmen der geltenden Vorschriften. Ab Hermagor hatte Werner noch einen "Schlenker" in das Roadbook eingebaut, der durch kleine Dörfchen führte, in denen die Zeit stehengeblieben zu sein schien.

Zum Abendprogramm versammelten wir uns dieses Jahr im Baumgartnerhof hoch über dem Faaker See, von dessen Terrasse man herrliche Ausblicke auf unseren Lieblingssee und die Berge nördlich davon hat. Nach dem Abendessen (à la carte) spielten Rici und Norbert bekannte Rhythmen und sorgten mit ihrer schwungvollen Darbietung dafür, dass die gute Stimmung bei den dann noch Anwesenden bis 23 Uhr anhielt.

Da sich das Cabriotreffen durch Spenden der Teilnehmer finanziert, hatten wir vor dem Treffen bei der für touristische Belange zuständigen Organisation der Region Villach wegen eines finanziellen Zuschusses zur geplanten musikalischen Unterhaltung nachgefragt. Leider wurde diese Bitte abschlägig beschieden. Als wir uns mit unserem Anliegen an den Bürgermeister der Marktgemeinde Finkenstein wandten, fanden wir dagegen gleich ein offenes Ohr. Wir danken deshalb sehr herzlich Herrn Bürgermeister Christian Poglitsch, der mit seiner großzügigen Zusage maßgeblich dazu beitrug, dass der Samstagabend allen Cabriofahrern in so positiver Erinnerung bleiben wird.

Im Rahmen des Abends gab es neben der musikalischen Begleitung weitere Programmpunkte. Werner hatte wieder ein "Cabrioquiz" mit recht kniffligen Fragen vorbereitet, welches nicht bei jedem/jeder auf ungeteilte Zustimmung stieß. Aber die Teilnahme daran war selbstverständlich freiwillig, und am Ende gaben doch recht viele den Antwortbogen ab. Einige hatten durchaus Spaß an der Beantwortung der Fragen, die in einigen Fällen auch recht skurril anmuteten. Erkennbar hatten manche Werners Artikelserie Was ist eigentlich ein Cabrio? auf der Homepage der Cabrio-Freunde-Faak vorab gelesen und waren auf diese Weise bei der Aufgabenstellung klar im Vorteil.

Als weiterer, überraschender und vorher nicht bekannter Programmpunkt fand an diesem Abend die Ehrung von langjährigen Mitgliedern der Cabrio-Freunde Faak statt. Anwesend waren Uschi, Robby, Falko, Ulli und Hans, welche die silberne Ehrennadel für mehr als 10-jährige Mitgliedschaft erhielten. Für mehr als 20-jährige Mitgliedschaft im CFF wurden mit der goldenen Ehrennadel geehrt: Rosi und Erich, Werner und Kerstin. Kerstin ist bereits Mitglied beim CFF, seit es unseren Club gibt: seit 1987, also seit mittlerweile 37 Jahren. Respekt und Dank für diese herausragende Treue!


       

       


Sonntag, 19. Mai 2024

Wie an den Vortagen starteten wir auch am Sonntag wieder ab 10:30 Uhr in überschaubaren Gruppen unter der Führung der bewährten Teamguides. Ein kurzes Stück Autobahn musste am Anfang der Route leider sein, um dem dichten Verkehr im unmittelbaren Einzugsbereich von Villach auszuweichen. Spätestens ab dem Beginn des Ossiacher Sees erfüllte aber auch die heutige Ausfahrt die Ansprüche, die man als Cabriofahrer üblicherweise an eine attraktive Streckenführung stellt: z.B. durch den herrlichen Ausblick auf den rechter Hand liegenden Ossiacher See. Das Ganze bei schönstem Cabriowetter, denn die Temperaturen waren zum Offenfahren perfekt, und die paar Wolken am Himmel störten uns nicht.

Die weitere Route führte durch Feldkirchen, anschließend am Goggausee vorbei und über eine schmale und kurvenreiche Passstraße hinunter ins Gurktal nach Weitensfeld. Diesen Abschnitt der Tour kannten einige wenige schon aus dem letzten Jahr, als den meisten anderen wegen der vielen Radfahrer, die an der "Tour de Kärnten" teilnahmen, nur der direkte Weg nach Weitensfeld über die Bundesstraße blieb. Da war es nur recht und billig, dass wir 2024 diesen abwechslungs- und aussichtsreichen Teil der Ausfahrt nachholten.

Weiter ging es über Sirnitz zum heutigen "Höhepunkt" der Tour, der 1617 Meter hoch gelegenen Hochrindl. Laut Programm war dort eine Einkehr im "Sternenberg-Gasthof" eingeplant. Leider hatten die Restaurantbesitzer nichts Besseres zu tun, als uns kurz vor dem vereinbarten Termin durch einseitig veränderte und nicht abgesprochene Vorgaben zu veranlassen, dort abzusagen. Deshalb stellten wir hier nur unsere Cabrios zum Fotoshooting mit alpinem Hintergrund auf und fuhren bald wieder talwärts Richtung Mittagspause in Bad Kleinkirchheim.

Dort ist sowohl im Winter wie auch im Sommer Saison, dazwischen etwas weniger. Das gastronomische Angebot war trotzdem ausreichend, so dass sich alle nach ihren persönlichen Vorlieben verköstigen konnten. Billig sind solche Touristenorte in der Regel nicht, jedoch war es auf die Schnelle nicht möglich gewesen, ein Lokal mit ausreichender Kapazität für alle Teilnehmer der Ausfahrt zu gewinnen.

Die recht kurze Rückfahrt zum Faaker See erfolgte über das landschaftlich schöne und einigen bereits bekannte Tal von Arriach. Gegen Ende dieser Strecke wurde die Straße weitläufig neu verlegt und die Ufer der Bäche sind frisch befestigt. Anlass dazu gaben die starken Unwetter vor 2 Jahren, die hier zu Überschwemmungen, Erdrutschen und anderen unliebsamen Begleiterscheinungen führten.

Für das Abendprogramm hatten wir, wie schon im vergangenen Jahr, die "Jagdherrenstube" beim "Dorfwirt" im Feriendorf "Schönleitn" in Oberaichwald reserviert. Nach dem Abendessen in der gemütlichen Gaststube folgte im Rahmen des Abendprogramms die Verleihung der ausgelobten Pokale.

Dieses Jahr wurde, wie schon im letzten, die Person mit der eifrigsten Teilnahme an allen bisherigen Programmpunkten ausgezeichnet. Dabei fiel die Entscheidung wirklich schwer, weil diese Vorgabe zunächst von sehr vielen erfüllt wurde. An dieser Stelle danken die Organisatoren ganz besonders all denjenigen, die ihnen durch ihre regelmäßige und zuverlässige Teilnahme an den von ihnen vorab gewählten Programmpunkten die Organisation etwas leichter gemacht haben. Am Ende gaben bei dieser Wertung Nuancen den Ausschlag, so dass schließlich Margit den Pokal mit nach Hause nehmen durfte.

Neu hinzu kam 2024 die Wahl des faszinierendsten Cabrios. Hier lieferten sich Gernot mit seinem gelben Karmann Ghia "Typ 14" aus den frühen 60ern und Stephan mit seinem etwas jüngeren, roten Karmann Ghia "Typ 34" ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende hatten Stephan und das ultraseltene rote Karmann-Cabrio, ein Erbstück seines verstorbenen Vaters, knapp die Nase vorn.

Einen Achtungserfolg erzielte der charmante Ford Streetka von Margit. Wer hätte gedacht, dass dieser kleine Wirbelwind im Konkurrenzumfeld mit weitaus stärkeren, luxuriöseren und teureren Cabrios auf dem dritten Platz landen würde? Aber warum eigentlich nicht? Um Fahrfreude zu erleben, braucht man nicht viele PS, nur ein offenes Verdeck. Und der Wind in den Haaren ist beim Offenfahren auch unabhängig vom Preis.

Es folgte die Preisverleihung für den Sieger des Cabrioquizes. Hier lag Wolf mit 16 Punkten deutlich vor allen anderen und durfte verdientermaßen den Pokal in Empfang nehmen. Natürlich gab es von Werner wieder eine Erläuterung zu den richtigen Antworten, in vielen Fällen auch zu den manchmal recht verführerischen Alternativen. So war z.B. der erste Dienstwagen von James Bond in "Dr. No" weder ein Aston Martin noch ein Lotus Esprit, sondern ein eher "ziviler" Sunbeam Alpine!

Für einen Höhepunkt - aus Sicht der Veranstalter ;-) und einen Überraschungscoup an diesem Abend sorgte Franz, der sich der Aufgabe widmete, das Spendenaufkommen so weit zu erhöhen, dass für unseren Club eine Kostendeckung in greifbare Nähe rückte. Mit seiner Erfahrung als Busfahrer verblüffte er die Anwesenden, indem er mit einem fix organisierten Brotkörbchen von Tisch zu Tisch wanderte und Spendengeld einsammelte. Da wollte sich bestimmt niemand lumpen lassen! Danke, Franz, für diese unkonventionelle und von Erfolg gekrönte Idee!

Auch bei dieser abendlichen Zusammenkunft zeichnete sich ab, dass Cabriofahrer nicht nur gerne mit offenem Verdeck durch die Landschaft fahren, sondern auch abseits der Ausfahrten gerne zusammensitzen. Die Stimmung war jedenfalls bei allen Abendveranstaltungen im Rahmen des diesjährigen Treffens ausgesprochen positiv und konfliktfrei. Kein Wunder eigentlich, denn wenn man tagsüber so viel Schönes zusammen erlebt, geht einem auch abends in geselliger Runde der Gesprächsstoff nicht aus. Und wo darf man sonst länger als 5 Minuten "Benzingespräche" führen, ohne dass sich Gesprächspartner gelangweilt abwenden? Das geht halt nur unter Gleichgesinnten.

Werner und Brigitte bedanken sich sehr herzlich bei allen, die dazu beigetragen haben, den "Geist" des Vorjahres auch 2024 am Faaker See wieder lebendig werden zu lassen. Ebenso danken sie all denjenigen, die durch ihre Spenden den Grundstock dafür legten, dass sie auch im nächsten Jahr wieder eine Veranstaltung wie in diesem auf die Beine stellen werden. Sie werten Eure Großzügigkeit auch als Wertschätzung ihrer Arbeit und Motivation für zukünftige Projekte.


       

       


Montag, 20. Mai 2024

Der Montag verläuft am Faaker See eigentlich immer nach dem gleichen Muster: Einige Teilnehmer mussten auf Grund verschiedenster Verpflichtungen schon wieder die Heimreise antreten. Seit vielen Jahren steht deswegen am Pfingstmontag Vormittag der "Frühschoppen" beim Arneitz auf dem Terminplan, bei dem wir auch dieses Jahr die Heimkehrer verabschiedeten.

Zuvor nutzten wir jedoch die Gelegenheit, verschiedene Fotos zu machen. Zum einen ein Gruppenfoto von allen Teilnehmern, zum anderen auch eines von den Mitgliedern des CFF, selbstverständlich einschließlich unserer "Neuzugänge". Natürlich hat Hans die "Ergebnisse" auch dieses Jahr wieder sehr zeitnah auf unserer Homepage veröffentlicht.

Ab 11 Uhr spielte wie jedes Jahr die "Hauskapelle Avsenik" aus Slowenien auf. Wie auch immer man zur Volksmusik stehen mag - hier spielten Könner und die Musik passt einfach in die Landschaft. Und nach den manchmal auch etwas anstrengenden Ausfahrten an den Vortagen war hier in entspannter Runde auch mal die Gelegenheit, gemütlich zusammenzusitzen bei einem Bierchen und einem kleinen Snack.

Am Montagnachmittag war offiziell keine Ausfahrt vorgesehen, jedoch bot das Programm Anregungen zur individuellen Gestaltung, z.B. Hinweise auf Sehenswürdigkeiten und interessante Ziele in der näheren Umgebung des Faaker Sees. Auf unserer Homepage sind (am Ende der Seite Faaker See) 15 davon aufgeführt, einschließlich Kurzcharakteristik und einem aussagekräftigen Foto. Nach unserer Erfahrung gibt es bei der individuellen Ausflugsplanung allerdings zwei klare Favoriten: Den Wörthersee und Tarvisio mit seinem Markt. Auch dieses Jahr wurden diese beiden Ziele von einigen Teams aufgesucht; die "Beute" aus Tarvisio durften die übrigen Teilnehmer natürlich bei nächster Gelegenheit bewundern ;-)

Die meisten der verbliebenen Teilnehmer trafen sich an diesem Tag zum Abendessen im Gasthaus "Bienenhütte" in Drobollach wieder. Dieses sympathische und, gemessen am örtlichen Niveau, eher preiswerte Restaurant ist auf Grillspezialitäten vom Balkan spezialisiert. Der Wettergott war uns gnädig und hatte seine Schleusen verschlossen, deshalb machte es nichts aus, dort an der frischen Luft, aber immerhin überdacht, zu sitzen. Dabei konnten wir unsere Blicke über den Faaker See und Richtung Mittagskogel schweifen lassen.

Anschließend ließen wir den Abend beim "Arneitz" an der Bar ausklingen. Hans Pressinger, seine Familie und sein Team freuten sich sehr darüber, in diesem Jahr eine so große Anzahl von Cabriofahrern begrüßen zu dürfen. Es wurde ein recht "feuchtfröhlicher Abend", bei dem es nicht immer nur bei einem "Absacker" blieb. Aber schließlich hatte man sich auf Grund des "freien" Nachmittags auch schon eine ganze Weile nicht gesehen, und so gab es natürlich viel zu erzählen.


       

       


Dienstag, 21. Mai 2024

Im Gegensatz zu den Dienstagstouren der letzten Jahre war die gewählte Strecke dieses Jahr weniger anspruchsvoll, geizte aber landschaftlich durchaus nicht mit Reizen. Das hätte man angesichts des Dauerregens während dieser Tour (es gab nur kurze Regenpausen zwischendurch) nicht unbedingt erwartet, aber die ausgiebigen Regenfälle in den Wochen vor dem Treffen hatten dafür gesorgt, dass die Wiesen und Wälder entlang der Route besonders intensiv grün leuchteten - so eindrucksvoll hatten wir es in den letzten Jahren nur selten gesehen.

Wegen der nassen Straßen verbot es sich von selbst, wie bei vorherigen Dienstagsausfahrten etwas flotter unterwegs zu sein als an den Tagen davor. Das tat der Freude am Fahren aber kaum Abbruch, wenn man nach den übereinstimmenden Urteilen der meisten mitfahrenden Teams gehen kann.

Ziel war ein Seitental der Mur im Bundesland Salzburg, das Thomatal. Auf dem Weg dahin nutzten wir zunächst wieder die Autobahn bis zur Anschlussstelle Villach/Ossiacher See. Dort begann ein landschaftlich reizvoller Streckenabschnitt entlang von Afritzer See und Feldsee nach Bad Kleinkirchheim. Ja, da waren wir auch schon am Sonntag, aber im Gebirge ist das Straßennetz nicht so dicht, so dass man manchmal nicht umhinkommt, auch mal ein paar Kilometer doppelt zu fahren.

Bald nahmen wir jedoch wieder unbekannten Asphalt unter die Räder und die Motoren, Fahrwerke und Bremsen unserer Cabrios bekamen ordentlich zu tun. Die Turracher Höhe weist stellenweise eine Steigung von mehr als 20% auf, da mussten sich leistungsschwächere Triebwerke ordentlich ins Zeug legen. Für PS-starke Fahrzeug kam diese Trasse jedoch gerade recht, denn 300 PS oder mehr bügeln jede Steigung glatt und lassen es zu, die Serpentinen mit Schwung anzufahren und auch schwungvoll wieder zu verlassen.

Auf der Passhöhe ließen wir den eingeplanten Fotostop wegen des anhaltenden Regens ausfallen, aber jeder konnte erahnen, dass der schön gelegene Turrachsee und die teilweise typisch alpenländischen Hotels und Pensionen dort bei gutem Wetter einen ganz eigenen Charme entwickeln würden.

Auf der zügig zu befahrenden Nordrampe des Passes begleitete uns der Turrachbach, der gemessen an der Jahreszeit noch viel Wasser führte und uns allein schon deswegen beeindruckte. Im Tal der Mur hatten wir das Bundesland Steiermark erreicht; von dort ging es jedoch schnell weiter ins Bundesland Salzburg, so dass wir bei dieser Tour zusammen mit Kärnten in 3 Bundesländern unterwegs waren.

Bei unserem Stopp für die Mittagspause beim Thomataler Wirt erlebten wir den unbestrittenen kulinarischen Höhepunkt im Rahmen der offiziellen Programmpunkte des diesjährigen Cabriotreffens. Barbara und Sim verwöhnten unsere Gaumen mit ganz unterschiedlichen Gerichten, die zudem ausnahmslos lecker zubereitet waren. Die beiden hatten an diesem Dienstag - eigentlich ihrem Ruhetag - extra für uns geöffnet, so viel Engagement findet man nicht überall in der Gastronomie!

Da Brigitte bereits vor der Abfahrt die Bestellungen der Teilnehmer für das Mittagessen aufgenommen hatte, konnten unsere Wirtsleute das Essen schon vorbereiten und niemand musste lange darauf warten. Sim servierte Essen und Getränke mit einem gewinnenden Lächeln, und Barbara erzählte uns kurz vor der Abfahrt auf charmante Weise, weshalb der Esel das Logo des Gasthauses ziert. Für alle, die nicht dabei waren oder sich nicht mehr daran erinnern: der Pfarrer des Ortes ritt auf diesem Esel während der jährlichen Fronleichnamsprozession sogar bis in die Kirche hinein!

Weil das Thomatal in der Nähe der Tauernautobahn liegt, verabschiedeten sich hier einige Teilnehmer, um die Heimreise anzutreten. Alle anderen starteten frisch gestärkt Richtung Schönfeldpass. Dieser eher unbekannte Pass - bisher wurde er noch nie im Rahmen einer offiziellen Ausfahrt während eines Cabriotreffens am Faaker See befahren - macht seinem Namen alle Ehre.

Zunächst plätschert ein munteres Bächlein am Rande der Straße, und man kommt vorbei an Zeugen des früheren Bergbaus, sogar an einem Hochofen. Weiter oben erreicht man dann ein "naturbelassenes" Hochtal mit Almwiesen auf den angrenzenden Berghängen, über die sich natürlich besonders die zahlreichen Milchkühe freuen. Eine Landschaft wie aus der Milka-Werbung, außer dass die Kühe nicht lila sind ;-)

Gegen Ende des Tals ging es zunächst nochmal etwas nach oben, danach änderte sich die Streckenführung dramatisch. Die Straße stürzte sich unvermutet steil und in mehreren engen Serpentinen zu Tal. Da war Fahrkönnen unabdingbar, gerade auf dem feuchten Straßenbelag. Aber alle meisterten diese Herausforderung ohne Schaden und einigten sich an schmalen Straßenabschnitten einvernehmlich mit dem Gegenverkehr, wenn es um das Vorrecht an Engstellen ging.

Wiederum entlang von beeindruckenden Alpenbächen folgte die Route dem Lauf von Krems und Lieser bis Gmünd. Hier legten wir eine etwa einstündige Pause ein, die individuell genutzt wurde, z.B. zum Besuch eines der sehenswerten Museen der Künstlerstadt, oder auch für Kaffee und Kuchen in einem der Cafés in der mittelalterlichen Altstadt.

Ab hier entschieden die Teilnehmer dieser Ausfahrt selbst, ob sie eher schnell oder doch lieber über eine landschaftlich besonders abwechslungsreiche Strecke an den Faaker See zurückkehren wollten. Letztere führte am Millstätter See entlang und von dort über den sogenannten Glanz ins Drautal. Dies war natürlich die Alternative für alle, die trotz des Regens vom Fahren noch nicht genug hatten - das waren tatsächlich gar nicht wenige.

Bei der Dienstagsausfahrt haben fast alle Teilnehmer besonderen Sportsgeist gezeigt, denn die Versuchung, wegen des Regenwetters nicht mitzufahren, stand sicherlich im Raum. Die Organisatoren danken deshalb nachdrücklich allen, die dieser Versuchung nicht erlegen sind, so dass wir Cabriofahrer auch die engagierten Gastronomen im Thomatal nicht im Regen stehen lassen mussten, sondern dort mit der angekündigten Teilnehmerzahl erschienen sind. Am Ende waren sich eigentlich alle einig, dass sowohl Strecke wie auch Einkehr mehr als nur ein Ausgleich für die "Duschen" von oben waren.

Das Abendessen fand ab 19:30 Uhr im Restaurant "Mykonos" an der Seeuferstraße zwischen Faak und dem Arneitz Village statt. Einige waren schon deutlich früher vor Ort, so dass die für uns reservierten Sitzplätze zunächst noch belegt waren. Man sollte den Gastronomen jedoch zugutehalten, dass alle, die sich für diesen Abend bei uns angemeldet hatten, zur vereinbarten Zeit einen Platz einnehmen konnten.

Nach dem Abendessen kam es zu einer weiteren Verabschiedungsrunde, denn am nächsten Morgen mussten schon einige recht früh "auf die Piste". Es war das offizielle Ende eines Treffens, bei dem trotz des teilweise eher durchwachsenen Wetters fast durchgehend eine gute Stimmung herrschte und bei der vor der Heimfahrt viele die Absicht bekundeten, auch 2025 wieder beim Cabriotreffen am Faaker See teilnehmen zu wollen.


       

       


Mittwoch, 22. Mai 2024

Auch dieses Jahr bewahrheitete sich ein langjähriger Trend, dass nämlich viele Cabriofahrer nicht nur während des offiziellen Programms vor Ort sind, sondern vielfach schon vorher anreisen und später abreisen. So nutzten die noch anwesenden Cabrioteams den Mittwoch je nach persönlicher Vorliebe für individuelle Ausflüge, oft in kleinen Gruppen, für eine Shoppingtour oder einfach nur zum Relaxen.

Brigitte und Werner, die Organisatoren, hatten noch ein paar "Amtspflichten" zu erledigen und bedankten sich bei Christian Poglitsch, dem Bürgermeister der Marktgemeinde Finkenstein, mit einem Weinpräsent dafür, dass er die Gage für den Auftritt von Rici und Norbert am Samstag übernommen hatte. Anschließend stiegen sie in ihr Cabrio und in die Planung für das Cabriotreffen 2025 ein und knobelten eine Strecke aus, die wir nächstes Jahr fahren werden. Wo es da wohl hingeht?



In diesen schönen Ort führt uns eine Ausfahrt im nächsten Jahr. Wo das wohl ist?

Abends trafen sich die meisten der noch anwesenden Cabriofahrer, darunter viele Mitglieder der Cabrios on Tour, im Restaurant Hazienda in Drobollach, wo Martina dankenswerterweise einen Tisch hatte reservieren lassen. Hier ließen wir den Tag in gemütlicher Runde ausklingen und verabschiedeten uns von denjenigen, welche am nächsten Morgen entweder nach Norden Richtung Heimat oder nach Süden zu einem Anschlussurlaub fahren wollten.


       

       


Donnerstag, 23. Mai 2024

Das Wetter war an diesem Tag besser, als man es auf Grund der Vorhersagen erwarten konnte, so dass unter Führung von Werner und Brigitte nochmal eine kleine Ausfahrt mit 4 Cabrios stattfand, sozusagen als "Zugabe". Ziel war das Goldeck, ein Zweitausender bei Spittal. Der Weg dorthin führte uns zunächst über kleine Sträßchen an Villach und der Burg Landskron vorbei in die Nähe des Ossiacher Sees.

Ab dort querten wir das Gebirge und gelangten bald auf eine aussichtsreiche Strecke auf der östlichen Seite des Drautals. Bei Paternion wechselten wir auf die Westseite des Tales und erreichten bald den Ort Zlan, in dem die mautpflichtige Goldeck-Höhenstraße abzweigt. Ab hier geht es recht steil und in mehreren Serpentinen bergauf, aber da die Straße trocken war, konnten wir hier auch mal etwas mehr Gas geben als sonst. Jedenfalls ließ diese "Bergtour" richtig Fahrfreude aufkommen.

Eine weitere "Bergtour" sollte allerdings noch folgen. Am Endparkplatz der Straße machten es sich die 3 "Mädels" Margit, Sonja und Brigitte in der Wieserhütte bequem, während die "Jungs" Alf, Benno, Thomas, Silas und Werner zum Gipfelsturm auf den 2039 Meter hohe Martennock ansetzten. Nach einer halben Stunde Aufstieg standen wir am Gipfelkreuz und wurden mit einem fantastischen Ausblick über den Millstätter See, Spittal sowie Drau- und Liesertal belohnt. Natürlich musste diese Tat mit einem Gipfelschnaps belohnt werden, den ließen wir uns nicht nehmen.

Wieder auf der Hütte ließen wir uns zum Mittagessen bei deftigen lokalen Gerichten nieder. Die Rückfahrt erfolgte über eine sehr wenig befahrene Strecke zunächst zum Ostufer des Weißensees. Da es mittlerweile kräftig regnete, verzichteten wir auf den dort vorgesehenen kurzen Stopp und fuhren gleich weiter hinunter ins Gailtal und über Arnoldstein zurück zum Faaker See.

Am Abend hatte sich das Regenwetter dann doch wieder verzogen, und allen Unkenrufen zum Trotz erlebten wir noch einen mindestens teilweise sonnigen Bauernmarkt in gemütlicher Runde. Eine abwechslungsreiche Woche mit vielen schönen Ausfahrten, großartigen Erlebnissen und megasympathischen Cabriofreunden von innerhalb und außerhalb unseres Clubs lag hinter uns.

Zeit, Bilanz zu ziehen: Brigitte und Werner hatten bereits einige Tage vor dem Ende des Treffens einen Bewertungsbogen ausgegeben, dessen Auswertung die positive Resonanz der Teilnehmer eindrucksvoll belegt (siehe dazu den folgenden Abschnitt "Nachlese"). Der Dank gilt jedoch allen, die bei diesem Treffen dazu beigetragen haben, dass wir 2024 nahtlos an die erfolgreiche Veranstaltung des letzten Jahres anknüpfen konnten. Am Ende sind es eben vor allem die Teilnehmer, die ein Cabriotreffen zum Erfolg werden lassen. Deshalb zum Schluss ein Riesenkompliment an alle, die dabei waren: Das habt Ihr toll gemacht - kommt gerne im nächsten Jahr wieder!


       

       


Nachlese

Werner und Brigitte hatten wieder einen Bewertungsbogen entworfen, um ein Feedback zum diesjährigen und eventuell Anregungen für das nächste Cabriotreffen zu erhalten. Mit 40 abgegebenen Bewertungsbögen war die Rücklaufquote sehr zufriedenstellend.

Alle Teilnehmer wurden ausdrücklich dazu ermuntert, keine "geschönten" Beurteilungen der einzelnen Programmpunkte abzugeben, weil nur eine der Realität entsprechende Bewertung aussagekräftig ist und Verbesserungsansätze erkennen lässt. Über die 17 mit Noten zu bewertenden Positionen hinweg wurde die Durchschnittsnote 1,65 erzielt; diese bewegt sich nur knapp unterhalb des Niveaus aus dem Vorjahr (1,45). Brigitte und Werner bedanken sich sehr herzlich bei allen, die den Bewertungsbogen ausgefüllt haben, und freuen sich über Eure sehr positive Beurteilung des Treffens.

In den einzelnen Teilbereichen gab es in einem Fall eher schwankende Ergebnisse. Die Gastronomiebetriebe, welche wir im Rahmen des Treffens zum Mittag- oder Abendessen besuchten, erreichten eine Durchschnittsnote von 1,9. Das ist in der Summe immer noch ein sehr ordentliches Ergebnis, wenn auch merklich schwächer als im Vorjahr (1,55). Die Spannweite der Ergebnisse reichte dabei allerdings von 1,3 bis 2,7! Hier wird es im nächsten Jahr auf der Grundlage der Einzelbewertungen Änderungen geben.

Die vier Ausfahrten wurden von den Teilnehmern mit einer Durchschnittsnote von 1,3 bewertet. Dieser Wert unterscheidet sich kaum von dem des Vorjahrs (1,2) und ist eine Bestätigung des Konzeptes, bei den Ausfahrten für Vielfalt zu sorgen, so dass unterschiedliche Ansprüche hinsichtlich der Streckenführung berücksichtigt werden.

Die Kommunikation vor und während des Treffens wurde mit einer Durchschnittsnote von 1,15 ebenfalls sehr gut bewertet. Die eigens für das Treffen eingerichtete WhatsApp-Gruppe hat sich auch dieses Jahr gut bewährt und sorgte für einen ungehinderten Informationsfluss zwischen Organisatoren und Teilnehmern wie auch zwischen den Teilnehmern untereinander.

Ein ganz besonderes Dankeschön geht beim Thema Kommunikation an unseren Webmaster Hans, der für die Homepage der Cabrio-Freunde Faak verantwortlich zeichnet und darauf alle für das Treffen wesentlichen Informationen (Programm, Highlights, Anmeldeformular, Laufband auf der Startseite uvm.) prominent, übersichtlich und immer zum "richtigen" Zeitpunkt veröffentlicht hat. Er und Ulli sind auch federführend bei der Auswahl von Fotos zur Ergänzung des Berichts zum Treffen; die beiden bedanken sich herzlich bei allen Fotografen, die ihre Bilder zu diesem Zweck zeitnah auf der HiDrive zur Verfügung gestellt haben.

Das Cabriotreffen 2024 wurde von den Teilnehmern, welche einen Bewertungsbogen abgegeben haben, mit einer Durchschnittsnote von 1,3 beurteilt. Dies entspricht fast dem Wert des Vorjahres (1,2), wobei das "fehlende" Zehntel an der Note aus Sicht der Veranstalter wohl am ehesten dem nicht ganz so perfekten Wetter zuzuschreiben ist ;-)

Darüber hinaus gab es im Feld "Kommentare und Anregungen" neben wenigen kritischen Anmerkungen zahlreiche positive Äußerungen, für die Brigitte und Werner sich sehr herzlich bedanken. Sie verstehen sie als Bestätigung ihrer Arbeit und als Motivation, den bisherigen Kurs im Wesentlichen beizubehalten.

Wenn beim Cabriotreffen 2025 ein ähnliches Programm geboten wird, wollen von 40 Personen, die dazu eine Bewertung abgegeben haben, 26 (= 65%) ganz sicher daran teilnehmen, 9 (= 22,5 %) ziemlich sicher und 4 (= 10%) wahrscheinlich. Das ist ein recht eindeutiges Ergebnis, welches belegt, dass es den Cabriofahrern am Faaker See und beim diesjährigen Treffen gut gefallen hat.

Die letzte Frage auf dem Bewertungsbogen hat möglicherweise den einen oder anderen Teilnehmer überrascht, aber man kann ja auch mal die Frage in den Raum stellen, ob nicht ein Cabriotreffen an einem anderen Ort (also nicht am Faaker See) in jedem zweiten Jahr von den Cabriofahrern ebenfalls angenommen würde. Einige sind dieser Idee nicht abgeneigt bzw. begrüßen sie sogar. Bis auf weiteres werden wir dennoch dem Faaker See die Treue halten, denn es gibt noch viel zu entdecken in Kärnten und seinen Nachbarländern, die bei den Ausfahrten im nächsten Jahr wieder zum Zuge kommen werden. Brigitte und Werner freuen sich sehr über die Zustimmung der Teilnehmer zum Treffen 2024 und die Wertschätzung ihrer Tätigkeit. Sie bedanken sich für die guten Bewertungen sowie eure Kommentare und die wertvollen Anregungen, welche im Rahmen der Machbarkeit für alle zukünftigen Planungen berücksichtigt werden.


Resümee: Wir kommen wieder: Auch 2025 wird es wieder ein Cabriotreffen am Faaker See geben.


Programm und alle Roadbooks (PDF)

       

   

   

   

   



faak2024.htm - Letzte Bearbeitung: 30.05.2024_12